Der Beruf des Operationstechnischen Assistenten

Hintergrund

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat 1996 eine Empfehlung zur Ausbildung und Prüfung von Operationstechnischen Assistent(inn)en verab-schiedet, zur Anwendung empfohlen und diese im Jahr 2014 letztmalig modi-fiziert.


Nach verhaltenem Beginn Mitte der 90er Jahre ist der OTA-Beruf inzwischen längst bundesweit und darüber hinaus etabliert. OTAs sind heute aus den Krankenhäusern nicht mehr wegzudenken. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass mit diesem Berufsbild in hervorragender Weise hoch spezialisierte Leistungsprozesse im Operationsbereich reibungslos, effizient  und nach höchsten Qualitätsstandards erfolgen können.

Worum geht es?

Nach bestandener Prüfung soll die/der OTA die verschiedensten Aufgabengebiete versorgen. Diese gliedern sich, wie folgt, auf:

  • Fachkundige Betreuung der Patienten vor, während und nach der OP unter Berücksichtigung ihres ganzheitlichen Befindens
  • Arbeitsabläufe selbständig organisieren, koordinieren und durchführen
  • Den OP–Saal vor- und nachbereiten
  • Vorbereitung von Operationen einschließlich der Instrumente
  • Springertätigkeiten vor, während und nach der OP
  • Instrumentieren in verschiedenen Fachdisziplinen
  • Entsorgung und Aufbereitung der Instrumente
  • Sachkundige Wartung und Kenntnis von medizinischen Geräten und Materialien
  • Verantwortung für die Durchführung von Hygienemaßnahmen und aseptischem Arbeiten
  • Administrative Aufgaben
  • Anleitung von neuen Mitarbeitern und Schülern