Aktivitäten der Hebammen

Wahlpflichtunterricht "Spektrum der Gesundheit" an der FOS/BOS

Begreifen

… im wahrsten Wortsinn durften die SchülerInnen der FOS/BOS Ingolstadt im Rahmen des neuen Wahlpflichtfaches „Spektrum der Gesundheit“ eine Plazenta („Mutterkuchen“), durch die noch wenige Stunden zuvor ein Kind mit allen lebenswichtigen Stoffen versorgt wurde.

Hannah, Bianca und Anna Lina, Hebammenschülerinnen im zweiten Ausbildungsjahr präsentierten höchst professionell  Aufbau und Funktion des faszinierenden „Einweg-Organs“. Lebendig und authentisch wurde den interessierten SchülerInnen erklärt, worauf Hebammen bei der „Nachgeburt“ besonders achten müssen.

Nach anfänglicher Skepsis ließen es sich viele Schülerinnen nicht nehmen, die Plazenta anzufassen, dabei die Eihäute, die mütterliche u. kindliche Seite sowie Arterien u. Venen zu identifizieren u. sogar die Nabelschnur abzuklemmen und durchzuschneiden. So verlor z.B. das Szenario „Knoten in der Nabelschnur“ für diejenigen den Schrecken, die tatsächlich „begriffen“ haben, wie perfekt die drei in der gallertartigen „Wharton-Sulze“ eingebetteten Nabelgefäße geschützt sind.

Dabei flossen natürlich auch ein paar Tropfen Blut, das sind die FOS-SchülerInnen aber schon spätestens seit der Präparation eines Schweineherzens gewohnt … J

Neben der Präsentation der Plazenta wurden von den Hebammenschülerinnen auch noch viele offene Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt geklärt, wobei auch sensible Themen wie z.B. Totgeburt angesprochen wurden.

HERZLICHEN DANK an die drei sympathischen Expertinnen für den sehr anschaulichen und professionellen Vortrag, der Lust auf einen der schönsten Berufe der Welt gemacht hat!

Eric Hurm

Projekt Beckenboden - Neues von den Hebammen

Zu Beginn gab uns unsere Lehrhebamme, Frau Werther, eine Einführung in die Anatomie und Physiologie des muskulären Beckenbodens. Vor allem die zwei Muskeln M. bulbospongiosus M. transversus perinei und der M. levator ani stellten nicht nur in unserem Unterricht ein großes Thema dar, sondern spielen auch in der praktischen Anwendung für das Früh- und Spätwo-chenbett eine wichtige Rolle. Dies ist sehr nützlich für uns während unserer Einsätze auf der Wochenbettstation. Hier können wir das Erlernte gleich umsetzen.

Um uns die Anordnung der Muskeln besser einprägen und vorstellen zu können, "bekleideten" wir unser Klassenzimmer-Skelett. Außerdem bekamen wir den Auftrag, selbst künstlerisch tätig zu werden und ein Modell zu basteln. Hierbei kamen unterschiedliche Werke und verborgene Talente zum Vorschein. Dabei wurden Materialien wie Ton, Modelliermasse, Filz und Holz zum Einsatz gebracht.

Zum Abrunden des Themas wurden wir in vier Gruppen eingeteilt und erstellten Konzepte für einen vollständigen Rückbildungs-kurs. Diese können wir sofort nach unserer Ausbildung verwenden. Zudem erhielten wir auch ein Zertifikat, das uns dazu ermächtigt, eigenständig Rückbildungskurse anzubieten.

All diese Maßnahmen haben dazu beigetragen, dass wir genauestens über den Beckenboden Bescheid wissen und auch schon "kleine Beckenbodenexperten" sind. 

Februar 2019, SPH 17

Tag der offenen Tür am Samstag, den 02.02.2019

Die Absolventen werden geehrt am Freitag, den 19.10.2018

Absolventinnen der SPH 15
alle Jahrgangsbesten
die Träger des Staatspreises
 

Unsere neuen Schülerinnen zum Schuljahr 2018/19 stellen sich vor

Tag der offenen Tür am Samstag, den 03.02.2018

Gemeinschaftsprojet mit der Ergotherapie-Schule

Bewegter Unterricht im Dez. zum Becken & Beckenboden bei Frau Werther

Urkundenverleihung am Freitag, den 20.10.2017

Unsere neuen Schülerinnen im Schuljahr 2017/18

Landestagung der Bay. Hebammen am 18./19.05.2017 im Stadttheater Ingolstadt

Tag der offenen Tür am Samstag, den 04.02.2017

Urkundenverleihung am Montag, den 17.10.2016

alle frisch gebackenen Hebammen
eine besondere Auszeichnung
die Jahrgangsbesten 2016

Tag der offenen Tür am Samstag, den 30.01.2016

Urkundenverleihung am Freitag, den 23.10.2015

Unsere neuen Schülerinnen im Schuljahr 2015/16

Kräuterwanderung mit Frau Tögl im Mai 2015

Tag der offenen Tür am Samstag, den 31.01.2015

Vortrag von Retterspitz am Donnerstag, den 22.01.2015

Urkundenverleihung am Freitag, den 17.10.2014

Unsere neuen Schüler/innen im Schuljahr 2014/15

Tag der offenen Tür am Samstag, den 01.02.2014

Reges Interesse fand dieses Jahr wieder der Tag der offenen Tür in der Hebammenschule. Den ganzen Tag über hatten die angehenden Hebammen viele Möglichkeiten, sich über ihren evtl. Traumberuf zu informieren und sich ihre Ausbildung vorzustellen. Dies wurde durch verschiedenste Plakate und Modelle anschaulich dargestellt. Ein professioneller Vortrag über das Binden von Tragetüchern fand großes Interesse und auch "gourmet-mäßig" wurde etwas geboten, denn die selbst hergestellten "Stillkugeln" durfte jede/r Besucher/in gerne kosten.

So war der Tag der offenen Tür 2014 ein großer Erfolg und hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht.

Alternative Transportmethoden für Babys

Tragetücher und andere alternative Transportmethoden für Babys sind bei frischgebackenen Eltern immer wieder gefragt. 

Um kompetent über die verschiedenen Binde-  und Tragealternativen aufklären zu können, beschäftigten sich die Hebammenschülerinnen mit ihrer Lehrhebamme im Unterricht ausgiebig mit Kuscheltieren, Babypuppen und den verschiedenen Tragetüchern.

Projekt Deutsches Medizinhistorisches Museum

Am 24.06.2013 fand im Medizinhistorischen Museum in Ingolstadt die Abschlusspräsentation der Projektarbeit zum Thema "Der Konflikt im Gebärzimmer zwischen Hebamme und Arzt" statt.

Die werdenden Hebammen vom Kurs SPH 11 stellten zuerst die Geschichte und Entwicklung der geburtshilflichen Zange in einem sehr anschaulichen Vortrag dar.

Exemplarisch für den Konflikt zwischen Hebamme und Arzt diente den Schülerinnen ein Beispiel aus dem 18. Jahrhundert, welches sie mit Hilfe von Prof. Dr. Ruisinger im Stadtarchiv genau recherchierten. Die ingolstädter Hebamme Katharina Hintermair verklagte zu dieser Zeit einen Arzt, den sie zur Unterstützung einer schwierigen Geburt gerufen hatte. Der junge Arzt führte bei der Patientin mehrere erfolglose Versuche mit der geburtshilflichen Zange durch. Nachdem beim letzten Versuch die Zange zu Bruch ging, verließ der Arzt ohne weitere Maßnahmen die Gebärende wieder.  

Der darauf folgende Prozess wurde von den Schülerinnen in einem sehr kurzweiligen Schauspiel dargestellt. Ausgang des Prozesses: der Arzt wurde in weiten Teilen für unschuldig erklärt.
Bei den Recherchen im Archiv fanden die Schülerinnen heraus, dass dieser Arzt ein Jahr nach Prozessende nach Polen auswanderte, die Hebamme aber bis an ihr Lebensende in Ingolstadt ihren Beruf ausübte.

In dieser Projektarbeit konnten die Schülerinnen Elemente aus den Fächern Berufskunde, Instrumentenkunde und Geburtshilfe aus dem Blickwinkel der Geschichte erleben. Sie haben die Ergebnisse ihrer Nachforschungen zusammen als Klasse in sehr unterhaltsamer Weise dargestellt.
Mit den Zuschauern, u. a. Frau Prof. Ruisinger, dem Direktor des BBZ Gesundheit Ingolstadt, Herrn Lamprecht, den Lehrerinnen für Hebammenwesen Frau Tögl und Frau Schreib sowie einem sehr interessierten Gynäkologen aus Kassel mit Ehefrau fand nach der Vorstellung ein kleiner Stehempfang im Garten der Anatomie statt, um auf das gelungene Projekt anzustoßen.

Arbeiten mit Gipsbinden lernen auch die Hebammenschülerinnen

Im Rahmen eines Unterrichts über „Burn Out“  von Hebammen und wie man dem vielleicht entgegenwirken kann, durften sich die angehenden Hebammen gegenseitig Gipsmasken anfertigen.

So etwas kann natürlich in gewissem Rahmen entspannend sein, aber so manche lernte hierbei auch die eigenen Grenzen kennen.  So war dies zum einen eine lustige und kreative Aktion, aber andererseits sicher auch eine neue Erfahrung.

Alles in allem hat diese Unterrichtseinheit jedoch allen Schülerinnen Spaß gemacht und die tollen Gipsmasken finden jetzt die verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten von der Faschingsmaske bis hin zum Lampenschirm.

Lesung Herr Ruiperdinger im Mai 2013

Schulübergreifendes Lernen - Stimm- und Beckenbodenseminar

Was hat der Mund mit dem Muttermund gemeinsam? Der "Boden" unseres Kiefers mit dem Beckenboden? Kann man /Frau den Beckenboden spüren und wo ist der überhaupt?

Um solche Fragen und Tipps für den Alltag ging es beim schulübergreifenden Projekt "Stimmseminar" und "Beckenbodenseminar" der Logopädieschülerinnen und Hebammenschülerinnen.

Wie man sehen kann, mit viel Spaß!!

26.04.2013 Hebammen- und Laborschüler: Jeder Tropfen Blut ist kostbar

 
 
 

Im Rahmen Ihrer Ausbildung erlernen die Hebammenschülerinnen auch die Blutentnahme. Die „frischen Blüter“ kamen dem praktischen Unterricht der MTLA-Schülern/innen zugute, welche die Blutproben für ihre qualitätskontrollierten, analytischen Untersuchungen verwendeten. Im Gegenzug erhielten die Hebammenschülerinnen die Ergebnisse der Untersuchungen.

Bericht über den Tag der offenen Tür am 26.01.2013

Hebammen oder Entbindungshelferinnen - der Beruf ist so alt wie die Menschheit selbst. Und unsere Hebammenschülerinnen sind hochmotiviert bei der Sache, wenn es um ihre Schule und um ihren Beruf geht. Mit viel Enthusiasmus haben sie für den Tag der offenen Tür ein besonderes Programm zusammen gestellt. 

Demonstrationen am Herzton- und Wehenschreiber, Schwangerschaftssimulationen mit Schwangerschaftsschürze, Demonstrationen von Geburten am Modell und verschiedene Bade- und Wickeltechniken (Puken) beim Kind waren äußerst interessante Themen für unsere Besucher. 

Zwei besondere Präsentationen fanden vormittags und mittags statt: die Schülerinnen stellten ihre Außeneinsätze vor und übten zusammen mit den Besuchern die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten beim Tragen eines Säuglings im Säuglingstuch. 
Wie auf den Fotos zu sehen ist, waren selbst die kleinsten Besucher hellauf begeistert.

Zilgrei-Übungen im praktischen Unterricht

Am 23.11.2012 brachte Frau Tögl uns, den Hebammenschülerinnen der dritten Klasse, Zilgrei-Übungen bei. Mit praktischen Übungen wurden uns somit die Lehrinahlte näher gebracht, was mit viel Spaß verbunden war.

Besuch der Pathologie in Schwabing

Auf Initiative von unserer Oberärztin Frau Dr. Schmid, durften wir das pathologische Institut des Klinikum Schwabing besuchen.
Dort wurden wir bereits von einem äußerst enthusiastisch und sympathisch wirkenden Herrn Riepertinger, seines Zeichens Oberpathologe, erwartet. In dem historischen Hörsaal der Pathologie, lauschten wir gebannt seinem anschaulichen und interessanten Vortrag.

Bekannt ist Herr Riepertinger vor allem für seine vielfältige Sammlung an außergewöhnlichen Präparaten. Die Begeisterung und Leidenschaft für seinen Beruf ist ansteckend! 

Außerdem hatten wir noch eine Begegnung der anderen Art: wir trafen den größten, jemals in Bayern lebenden Menschen (über 2 m groß), höchstpersönlich! 

Nach einem abschließenden Abstecher in den Kreißsaal, beendeten wir unseren Besuch und fuhren beeindruckt wieder nach Hause! 

Ein großer Dank geht an Frau Dr. Schmid für Ihr Engagement bei der Planung und Organisation des Ausflugs!

Besuch im Kräutergarten der Alten Anatomie Ingolstadt

An einem sonnigen und heißen Vormittag, bekamen wir (Jahrgang 2009 und 2011) zusammen mit unseren Lehrerinnen Frau Tögl, Frau Alm und Frau Schreib, einen intensiven Einblick und Führung in Frau Prof. Dr. Habrichs „Schatzkästchen“, ihren Kräutergarten. 

Die Leiterin der Alten Anatomie nahm sich viel Zeit und erzählte aus ihrem schier unerschöpflichen Wissensschatz interessante Details zu den einzelnen Kräutern. Alle unsere Sinne waren gefordert: wir konnten riechen, fühlen, schmecken. 

Eine „Explosion an Sinneseindrücken“! 

An dieser Stelle sei Frau Prof. Dr. Habrich nochmals herzlich gedankt – Wir freuen uns auf jeden weiteren Besuch in der Alten Anatomie!

Geburtsvorbereitung in Steinerskirchen

Drei Tage Geburtsvorbereitungskurs der SPH 09
Drei Tage in der „Oase Steinerskirchen“
Drei Tage am Rande der Zivilisation  :-)

Es wurde viel gehechelt, geturnt und gelacht!!! Nicht zu vergessen: die Entspannungsübungen. 

Besonders die kleine Evi, unsere 16-jährige, jüngste Kursteilnehmerin, mit ihren vielen Fragen, sorgte für eine unterhaltsame und lustig-lockere Atmosphäre. 

Als weitere Begleitung unterstützte uns Frau Alm mit ihrem fachkundigen Wissen und trug so zum Gelingen des Kurses bei. 

Das „Sahnehäubchen“ war die biologische und in rauen Mengen aufgetischte Hausmannskost! 

Handmassagen, Traumreisen und lustiges und gemütliches Beisammensein am Abend, machten die drei Tage für uns zu einem unvergesslichen Erlebnis! 

Liebe Frau Alm und Frau Tögl, herzlichen Dank dafür!!!

 

 

Examensfahrt nach Amsterdam

Amsterdam -  Käse, Radl, Grachten. 

Wir starteten unsere Reise im „Manolo“, Ingolstadt. Nach einem leckeren Abendessen traten wir gestärkt die Fahrt nach Amsterdam an. Anfangs wussten wir nicht, ob unser doch recht zahlreiches Gepäck (bei 99% Frauenquote und ein Busfahrer) in dem schnuckligen 20-Sitzer-Reisebus, seinen Platz findet.

Diese Hürde wurde erfolgreich genommen und wir fuhren los, bis.....  uns eine leicht aufgebrachte Tankstellenbesitzerin bei Frankfurt die Polizei auf den Hals hetzte. Durch unsere beiden charmanten Ärztinnen (Frau Dr. Schmid und Frau Dr. Osiander) konnte auch dieses Problem letztendlich gelöst werden. 

Das Programm war interessant und abwechslungsreich: 

  • Stadtrundgang
  • Anne-Frank-Haus
  • Radtour
  • Hausbootmuseum
  • Grachtenfahrt
  • Gescheiterter Geburtshaus-Besichtigungs-Versuch
  • zahlreiche Shoppingtouren (die Tourishops waren danach leer… :-) 

Jeder Morgen startete mit einem leckeren gemeinsamen Frühstück in unserem Hostel am Vondelpark, mittags hielten wir uns mit diversen „Käseproben“ über Wasser. Die Abende gestalteten sich spontan – auf jeden Fall immer sehr, sehr lecker!!  

Die fünf Tage vergingen wie im Flug – besonders verdanken wir dies unseren zwei super Ärztinnen und der besten „Chef-Organisatorin“ überhaupt, unserer Kathl. 

Herzlichen Dank!!!

Besuch bei der Berufsfeuerwehr Ingolstadt

"Ernährung der Wöchnerin" - im Rahmen des Wochenbetts

Tag der offenen Tür am 4. Februar 2012

25 Jahre Hebammenausbildung

Geburtsvorbereitungskurs Steinerskirchen

Examensfahrt nach Hamburg